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Geschichte

Labor Rocchetti  - Der Weg eines Erfolges

Als Corrado Rocchetti am 1.Oktober 1972 nach Österreich kam, um sein Medizinstudium zu beginnen, dachte noch niemand daran, dass er einmal eines der größten Labors Österreichs führen wird.Es war ein langer und steiniger Weg, der ihn, dank seiner Zielstrebigkeit, dorthin brachte, wo er heute ist.

Alles begann in Italien, nahe Verona, wo Corrado Rocchetti als Sohn eines Akademikers und einer Krankenschwester in eher bescheidenen Verhältnissen aufwuchs.

Es stand für ihn von Anfang an fest, dass er Medizin studieren wollte. So verwunderte es niemanden, dass er, als er das Angebot bekam, in Österreich zu studieren, die Gelegenheit wahrnahm und sich auf den Weg nach Wien machte. Als er in Wien am Westbahnhof ankam, war er gleich wie vor den Kopf gestoßen, denn das Deutsch, das er in einem Kurs in Italien gelernt hatte, hatte doch gar nichts mit dem der Wiener zu tun. So entschloss sich der junge Corrado Rocchetti kurzerhand sich mitten ins Gefecht zu stürzen und sein Medizinstudium in Wien in Angriff zu nehmen. Aufgrund der sprachlichen Barrieren - immer von einem Wörterbuch begleitet. Trotz diesem Hindernis bestand er fast alle Prüfungen mit Auszeichnung.

Die Tragödie – die vermutlich viele Menschen aus der Bahn geworfen hätte – fand 7 Jahre später, kurz vor Abschluss seines Studiums statt. Der Anruf seines zukünftigen Schwagers: „Ein jugendlicher Autofahrer hatte seine Eltern auf einem Zebrastreifen überfahren.“ Der Vater tot und die Mutter schwer verletzt im Krankenhaus. Er brach die Vorbereitungen für sein Doktorat ab und machte sich sofort auf den Weg nach Italien.

Sein Traum brach wie ein Kartenhaus zusammen, denn auch die zugesagte Turnusarztstelle bei den Barmherzigen Schwestern in Linz stand auf dem Spiel, da er ja zu dem vereinbarten Termin seine Stelle nicht antreten konnte. Ein Rückschlag nach all den Strapazen. Doch die Menschlichkeit siegte und so verständigte ihn Schwester Pauline (die geistliche Leiterin der ärztlichen Personaldirektion), dass er sein Studium in Wien in Ruhe beenden sollte und dann seine Turnusarztstelle für ihn reserviert sei.

Ein schwacher Trost in Anbetracht der familiären Umstände, doch der Grundstein für seine Zukunft als Mediziner war gelegt. Als er dann nach Abschluss seines Studiums die Stelle bei den Barmherzigen Schwestern annahm, hegte er schon den Wunsch sich in Neurologie zu spezialisieren und vielleicht einmal sein eigener Chef zu werden.

Auf abenteuerliche Weise kam er völlig unerwartet zur Laboratoriumsmedizin. Das Schicksal wollte, dass er sich vor 15 Jahren entschied ein veraltetes, kaum präsentes Labor in der Wachreinergasse in Linz zu erwerben und sich in vorher unvorstellbar hohe finanzielle Abhängigkeit gegenüber den Banken zu begeben. Aber auch das konnte ihn nicht aufhalten – mit unermüdlichem Arbeitseinsatz und mit einer unvorstellbaren Kraft realisierte er seinen Traum in die Selbstständigkeit.

Auch die Familie half mit. 1989 bat er seinen Schwager, einen Werbegrafiker, um Hilfe. Die Befunde einfach nur auf einen weißen „Schmierzettel“ zu drucken, das störte einfach seine Optik. Die Idee eines eigenen Logos und eines patientenfreundlichen Layouts war geboren.

Als eines der ersten Labors Österreichs hatte Dr. Corrado Rocchetti ein persönliches Erscheinungsbild und dadurch natürlich auch Werbung mit Wiedererkennungswert. Natürlich hätte er das alles nicht ohne die Unterstützung seiner Mitarbeiter geschafft, die ihm zum Teil seit Anfang an zur Seite stehen und für die eine 40-Stunden-Woche großteils jahrelanges Wunschdenken ist.

Die Mühe hat sich gelohnt – der Erfolg spricht für sich.   

 

 

 

Labor Dr. Rocchetti & Univ. Prof. Dr. Hamwi OEG - Fachärtze für med. diag. Labormedizin
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